Retten - Die Einsatzbereiche der DLRG Speyer

Neben der Ausbildung ist die zweit wichtigste Aufgabe der DLRG der aktive Kampf gegen den nassen Tod - das Ertrinken. Zu diesem Zweck betreibt die Speyerer Ortsgruppe eine Rettungsstation zur Durchführung eines geregelten Wasserrettungsdienstes im Naherholungsgebiet Binsfeld.

Für Einsätze außerhalb der regulären Wachzeiten, sowie im gesamten Stadtgebiet stellt die DLRG Speyer seit 2004 eine "Sonder-Einsatz-Gruppe Wasserrettung" (kurz SEG-WR). Bei unterschiedlichsten Einsätzen, am und im Wasser, kann entweder ein Bootstrupp oder ein Tauchtrupp besetzt werden. Die meisten Einsätze erfolgen zusammen mit der Feuerwehr die entsprechende Boote besetzt, sodass der Tauchtrupp der DLRG häufiger gefragt ist.

Zur Durchführung dieser Aufgaben stehen der Ortsgruppe unterschiedliche technische Hilfsmittel zur Verfügung, welche unter dem Menüpunkt Technik näher vorgestellt werden.

Einsatztagebuch

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Einsatz Bootsunfall (Mi 02.08.2017)
2017/06: Boot sinkt in Rhein

Einsatzart:Bootsunfall
Einsatztyp:SEG-Einsatz
Einsatztag:02.08.2017 - 02.08.2017
Alarmierung:Alarmierung durch DME
am 02.08.2017 um 17:36 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 17:58 Uhr
Einsatzende:02.08.2017 um 20:00 Uhr
Einsatzort:KM 396,9
Einsatzauftrag:Erkunden des Bootes
Einsatzgrund:"Rhein Km 394 bis 400 Boot sinkt SOS Rhein Km 397" 
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Einsatzleiter DLRG
  • 1 Bootsführer
  • 2 Einsatztaucher
  • 2 Signalmann
1/0/5/6
Eingesetzte Einsatzmittel - Mannschaftstransportwagen (MTW) - Pelikan Speyer 19-1 - SP-OG 88
- Rettungsboot (RTB) - Pelikan Speyer 77-1 -

Kurzbericht:

Ein Motorboot (ca. 8 t) war, vermutlich auf Grund eines Motorschadens, bei Rheinkilometer 396,9 auf eine Buhne gelaufen und lag quer zur Strömung.
Die Bootsbesatzung konnte das Boot unbeschadet verlassen.
Es ging darum, den Kiel des Bootes auf Schäden und eindringendes Wasser zu untersuchen sowie Schraube und Ruderanlage zu sichten.
Zwei Taucher der DLRG übernahmen diese Aufgabe. Da das Boot keine äußeren Schäden aufwies und zudem am Heck ausreichend stabile Befestigungspunkte aufwies konnte das Freischleppen dem WSA überlassen werden.

Bilder: