Retten - Die Einsatzbereiche der DLRG Speyer

Neben der Ausbildung ist die zweit wichtigste Aufgabe der DLRG der aktive Kampf gegen den nassen Tod - das Ertrinken. Zu diesem Zweck betreibt die Speyerer Ortsgruppe eine Rettungsstation zur Durchführung eines geregelten Wasserrettungsdienstes im Naherholungsgebiet Binsfeld.

Für Einsätze außerhalb der regulären Wachzeiten, sowie im gesamten Stadtgebiet stellt die DLRG Speyer seit 2004 eine "Sonder-Einsatz-Gruppe Wasserrettung" (kurz SEG-WR). Bei unterschiedlichsten Einsätzen, am und im Wasser, kann entweder ein Bootstrupp oder ein Tauchtrupp besetzt werden. Die meisten Einsätze erfolgen zusammen mit der Feuerwehr die entsprechende Boote besetzt, sodass der Tauchtrupp der DLRG häufiger gefragt ist.

Zur Durchführung dieser Aufgaben stehen der Ortsgruppe unterschiedliche technische Hilfsmittel zur Verfügung, welche unter dem Menüpunkt Technik näher vorgestellt werden.

Einsatztagebuch

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Einsatz Ertrinkungsunfall (Fr 03.08.2018)
2018/04: Vermisstes Kind - Binsfeldsee

Einsatzart:Ertrinkungsunfall
Einsatztyp:SEG-Einsatz
Einsatztag:03.08.2018 - 03.08.2018
Alarmierung:Alarmierung durch eigene Beobachtung
am 03.08.2018 um 19:58 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 20:05 Uhr
Einsatzende:03.08.2018 um 21:45 Uhr
Einsatzort:Binsfeldsee - Großer Sandstrand
Einsatzauftrag:Das Kind finden
Einsatzgrund:Am Badestrand wird ein achtjähriges Kind vermisst
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Taucheinsatzführer
  • 2 Bootsführer
  • 4 Einsatztaucher
  • 1 Rettungsschwimmer
  • 3 Sanitäter SAN A/B/C RS RA
0/1/10/11
Eingesetzte Einsatzmittel - Rettungsboot (RTB) - Pelikan Speyer 31/77-1 -

Kurzbericht:

Einige außerhalb des regulären Wachdienstes an der Station anwesenden Einsatzkräfte bemerkten kurz vor 20:00 Uhr am gegenüberliegenden Badestrand winkende und rufende Badegäste. Noch während das Rettungsboot zu Wasser gelassen wurde kam auch ein Anruf vom Kiosk am Badestrand mit der Nachricht, dass ein achtjähriges Kind vermisst würde.
Von der Station aus wurde über die ILS Alarm ausgelöst und weitere Einsatzkräfte nachgefordert.
Die ersten mit dem Boot übergesetzten Einsatztaucher begannen unverzüglich mit der Suche in Ufernähe und konnten das Kind sehr schnell in nur 1,5 Meter Wassertiefe auffinden.
Am Ufer wurden sofort Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet die dann zusammen mit dem kurz darauf eintreffenden RTH (Christoph 5), RTW und NEF fortgeführt wurden.
Das Kind wurde unter fortdauernder Reanimation in eine Klinik verbracht.
Die Einsatzkräfte unterstützten danach noch Badegäste welche sich auf sehr einfühlsame Art um die Familienangehörigen gekümmert haben.